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Iris Minder | Theateratelier: Brühlstrasse 10 | 2540 Grenchen
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Liebe Freundinnen und Freunde des Theaters
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Ich freue mich, euch zu meinem neuesten Theaterstück «Brücken bauen» einzuladen – ein bewegendes Bühnenprojekt, das sich mit den Verbindungen zwischen Menschen, Kulturen und Lebenswelten auseinandersetzt.
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Ein Stück über Brücken – im übertragenen und wörtlichen Sinn
Brücken stehen für das Verbindende, für das Überwinden von Grenzen, für das Zusammenkommen von Menschen, die vielleicht auf den ersten Blick nichts gemeinsam haben. Doch sie können auch einstürzen, abgerissen oder bewusst zerstört werden. In meinem neuen Stück greifen wir genau diese Themen auf:
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🔹 Brücken zwischen dem Fremden und dem Bekannten 🔹 Brücken zwischen politischen Meinungen 🔹 Brücken zwischen Menschen mit und ohne Handicap 🔹 Brücken zwischen Jung und Alt
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«Brücken bauen» ist eine Theaterproduktion, die sich mit der Frage auseinandersetzt, wie wir miteinander in Verbindung treten – und was geschieht, wenn diese Verbindungen bedroht werden.
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Die sieben Protagonisten im Probenraum
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Jede und jeder beginnt in seiner ureigenen Sprache
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Iris Minder gibt Anweisungen
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So kann man Brücken auch darstellen
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Die drei Hexen verkörpern Missgunst, Rache, Hass
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Carlos hatte einst ein eindrückliches Erlebnis auf einer Seilbrücke
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Silvia erlebte als Fünfjährige zum ersten Mal den Tod hautnah mit
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Mohammed liest einen Satz aus der Menschenrechtskonvention
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Ein Ensemble, das Geschichten erzählt – wahre Geschichten
Sieben Protagonistinnen und Protagonisten stehen im Zentrum des Stücks, und jede*r von ihnen bringt eine eigene, ganz persönliche Erfahrung mit:
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🎭 Arja, eine Finnin, die in der Schweiz ihre zweite Heimat gefunden hat. 🎭 Franziska, eine aus Deutschland stammende Künstlerin und Steinbildhauerin, die sich hier verwurzelt hat. 🎭 Carlos, ein Pfarrer aus Zuchwil, dessen Wurzeln in Island liegen. 🎭 Mohammed, der als Kind mit seinen aus Tunesien geflüchteten Eltern in die Schweiz kam. 🎭 Jolanda, eine Schweizerin, die offen über ihre psychischen Beeinträchtigungen und ihre frühere Suchterkrankung spricht. 🎭 Silvia, eine ehemalige Regieassistentin, die nun selbst als Schauspielerin auf der Bühne steht. 🎭 Susi, eine Musiklehrerin, die schon lange in meinen Produktionen mitwirkt.
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Besonders schmerzlich war der krankheitsbedingte Ausfall von Karin, die gehörlos ist. Ihre Rolle war zentral für das Thema des Stücks – das Überwinden von Kommunikationsbarrieren zwischen Hörenden und Nicht-Hörenden. Kurzerhand mussten wir das Skript umschreiben, neue Übergänge gestalten und Dialoge so anpassen, dass Karins Perspektive trotzdem erhalten bleibt.
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Ein starkes Beispiel dafür ist die Szene, in der die Protagonisten das Publikum wortlos mit Masken betreten – ein Sinnbild für die Herausforderungen, denen Gehörlose während der Corona-Pandemie ausgesetzt waren, als das Lippenlesen durch Masken unmöglich wurde.
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Brücken, die verbinden – und Brücken, die einstürzen
Doch nicht nur das Verbindende spielt in «Brücken bauen» eine Rolle. Es gibt auch Figuren, die das Gegenteil symbolisieren: Drei Frauen in grauen Umhängen treten als «Hexen» auf – als Verkörperung von Missgunst, Rache und Hass. Sie haben nur ein Ziel: Brücken zerstören. Sie ziehen genüsslich Trennlinien, reissen Brücken nieder und zeigen, was passiert, wenn Spaltung und Feindseligkeit gewinnen.
In einer besonders starken Szene werden die Menschenrechte verlesen, wie sie 1948 formuliert wurden. Die Schauspieler*innen reflektieren dabei, wie sehr diese universellen Rechte mit dem Konzept von Brücken verbunden sind – und wie oft sie in der heutigen Welt ignoriert oder mit Füssen getreten werden.
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Literarische Bezüge und persönliche Erlebnisse
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«Brücken bauen» ist kein klassisches Theaterstück mit einer stringenten Handlung. Vielmehr verweben sich wahre Erlebnisse, literarische Bezüge und spontane Improvisationen zu einem vielschichtigen Mosaik. Pfarrer Carlos erzählt von seiner Erfahrung mit einer wackeligen Seilbrücke – eine Metapher für das Vertrauen, das es braucht, um Brücken zu überqueren. Silvia berichtet eindrucksvoll von ihrer Kindheit und dem Moment, als sie das erste Mal den Tod erlebte – eine Brücke zwischen Leben und Vergänglichkeit.
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Ein Theaterabend, der zum Nachdenken anregt
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Wir sind mitten in den Proben, und es gibt noch einiges zu tun – vor allem, da einige Szenen erst kürzlich neu geschrieben wurden. Doch ich kann euch eines versprechen: Dieses Stück wird euch nicht unberührt lassen.
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Hier sind die Spieltermine
📅 Premiere: Donnerstag, 27. März 2025, 19:30 Uhr 📍 Ort: Pavillon der Christkatholischen Kirche, Grenchen
🎭 Weitere Vorstellungen: Freitag, 28. März 2025, 19:30 Uhr (Pavillon, Grenchen) Samstag, 29. März 2025, 17:00 Uhr (Reformierte Kirche Derendingen, ohne Gebärdensprache)
💶 Eintritt: Erwachsene CHF 30.– | Kinder (8–16 Jahre) CHF 15.–
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Sichert euch jetzt eure Plätze!
📧 Reservierungen unter: theateratelier@irisminder.ch 📞 SMS oder Anruf: 076 502 44 48 (Mo.–Do. 10:00–14:00 Uhr)
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Ich freue mich darauf, mit euch gemeinsam Brücken zu bauen – auf der Bühne und im Leben.
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