|
|
Iris Minder | Theateratelier: Brühlstrasse 10 | 2540 Grenchen
|
|
|
|
|
|
|
Einen schönen, guten Tag!
|
|
|
Ich bin mir gerade etwas unschlüssig gewesen. Soll ich ein «E chly zrügg luege» schreiben oder einen Newsletter? Offensichtlich habe ich mich für den Newsletter entschieden. Dies, weil gerade sehr viel am Entstehen oder gerade entstanden ist. Fast weiss ich nicht, wo beginnen … ja, vielleicht mit dem gerade Aktuellen, dem Szenenspiel im Park vom Schloss Landshut in Utzenstorf.
|
|
ALLER GATTIG LÜT
|
|
Seit 2012 darf ich in diesem einmalig schönen Schlosspark immer wieder Theaterproduktionen schreiben und inszenieren. Das ist ein grosses Privileg und jedes Mal ein Herzensprojekt. Nicht nur wegen eines engagierten Spielerteams, sondern auch wegen einem OK, das mit Herzblut und Liebe zum Theater arbeitet und so das Szenenspiel überhaupt ermöglicht.
|
Für mich ist es natürlich jedes Mal wieder eine ganz besondere Freude und Lust, mit viel Feuer und Fantasie Welten für den Theaterspaziergang kreieren zu dürfen und so gemeinsam mit dem Team ein Erlebnis gestalten zu dürfen.
|
Am 14. Juni ist Uraufführung. Wegen des Wetters mussten wir eine Probe absagen. Die Reaktion eines Spielers zeigt mir, mit was für einem grossartigen Team ich arbeiten darf: «Wir schaffen das! Eine solche Supertruppe! Wäre ja gelacht!»
|
|
Die Vorstellungen waren innert weniger Tage ausverkauft. Unglaublich! Auf www.szenenspiele-landshut.ch führen wir eine Warteliste. Es lohnt sich sicher, sich dort einzutragen. Sollten wir die geplanten Ersatzvorstellungen freischalten können, werden die Gäste auf der Warteliste persönlich informiert. Auf der erwähnten Homepage sind auch alle Informationen über das Szenenspiel ALLER GATTIG LÜT zu entnehmen. Viel Spass!
|
|
|
|
GRENCHNERTRAUM
|
|
Der dritte Fall von Hedy Steiner und Toni Morand wurde im März an der Buchvernissage vorgestellt. Ich bin unendlich dankbar, wie viele Gäste ich dort habe begrüssen dürfen. Es war ein wunderschöner Anlass, dies dank Urs Wirth, Basrie Sakiri mit ihren wertschätzenden Reden und dank Franziska Beck, Lorenz Probst, Miro Nardini, Mohammed Messai und Susi Reinhart, die eine Szene aus GRENCHNERTRAUM eindrücklich gespielt haben.
|
|
|
|
|
|
|
|
Hanspeter Gautschin hat für mich eine Krimiwebseite www.irisminder.ch aus Liebe zur Sache erstellt. Danke, Hanspeter. Auch hat er die Steiner-Morand-Krimis als e-book erstellt. Diese drei Krimis sind bei buchhaus.ch sowohl gedruckt wie auch als e-book zu beziehen. Auf der Webseite gibt es viele Informationen … darin stöbern lohnt sich.
|
|
Jetzt muss ich aber doch etwas «zrügg luege»: Etwas war bereits als Kind typisch für mich und wurde mir immer wieder vorgeworfen oder hat mir häufig Probleme bereitet. Es ist meine Art, immer noch schnell das, sofort noch dies, ja, das könnte ich auch noch … die Ideen purzeln, es muss gleich umgesetzt werden … und dabei geht das exakte, detaillierte, genau Denken manchmal flöten … Deshalb musste ich häufig vor die Türe oder bekam die damals von den Lehrern beliebten «Totzen». Hat es genützt? Nein. Ich bin noch heute so und schüttle dann immer wieder den Kopf über mich und die saudummen, peinlichen Fehler, die dadurch entstehen. So auch bei GRENCHNERTRAUM. Professionell und exakt lektoriert hatte ich vor Drucklegung die Eingebung, noch Namen zu ändern … und dann hatte ich – den Schlamassel: Bei zwei Personen ein Namensdurcheinander. Ich könnte mich … (bei den e-book-Versionen ist alles korrigiert)
|
|
|
|
BRÜCKEN
|
|
Im November plane ich ein neues Theaterprojekt unter dem Titel BRÜCKEN. Eine nachdenkliche, hoffnungsvolle und aufbauende Kleinproduktion, ein Kammerstück. Es handelt sich dabei um eine Art Weiterführung eines ähnlichen Projektes im Jahr 2022 unter dem Namen ÜBERLÄBE. Es geht mir bei diesem Projekt darum, spielerisch, lustvoll mit Improvisationen, Humor und ernsthaften Gedanken und dem Einbezug von persönlichen Erfahrungen uns alle zu motivieren, Brücken zu bauen. Brücken zwischen dem Fremden und dem Bekannten, zwischen politischen Meinungen, zwischen Menschen mit und ohne Handicap, zwischen Jung und Alt … kurz und gut: Zwischen uns Menschen.
|
|
|
|
|
|
|
|
Die Welt ist im Moment im Zustand des Brückenabbaus, der Entzweiung und der Abgrenzung. Mein bescheidener Beitrag mit dem «Brückenbau» soll helfen, wenigstens in unserem persönlichen Umfeld vereint leben zu können. Wir sind daran, Geschichten, Themen und Gedanken zu sammeln.
|
Wer sind wir? Es ist eine heterogene Truppe von Älteren und Jüngeren, von Menschen mit ganz verschiedenen Hintergründen, Religionen, körperlichen Handicaps, Berufen und Lebensentwürfen. Es ist unglaublich, was für eine positive Energie schon beim ersten Treffen uns zusammengeschweisst hat. Es stimmt einfach alles … und dies mit Menschen, die sich vorher nicht kannten und aus derart verschiedenen Leben zusammengekommen sind. Spontan und intuitiv von mir angefragt und zusammengeführt. Am Dienstag treffen wir uns zum letzten Mal zum Themen und Geschichten sammeln. Als Vorbereitung liegen ihnen verschiedenste Bilder von Brücken vor. Fragen wie: Was brauche ich für Brücken zu anderen? Was ist mit Brücken, die abgebrochen wurden? Was sind überhaupt Brücken? Was symbolisieren sie? Was habe ich auf und mit Brücken, real oder symbolisch, schon erlebt?
|
|
Ich freue mich unglaublich fest darauf, daraus dann das Stück zu gestalten und mit diesen wunderbaren Menschen zu inszenieren. Eines kann ich sagen: Wenn ich das alles hier so schreibe, kann ich nur eines sagen: Ich bin ein Glückskind und voller Dankbarkeit und Liebe, zu all den Menschen, die bereit sind, mit mir Welten und Inhalte sei es im Freien oder auf einer Bühne zu gestalten!
|
|
|
|
Eines kann ich sagen: Wenn ich das alles hier so schreibe, kann ich nur eines sagen: Ich bin ein Glückskind und voller Dankbarkeit und Liebe, zu all den Menschen, die bereit sind, mit mir Welten und Inhalte sei es im Freien oder auf einer Bühne zu gestalten!
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|