Iris Minder

Freilichtspiel «Frömdi Herre – frömdi Dienschte»

Die Freilichtspiele Grenchen – die seit 2003 regelmässig alle zwei Jahre durchgeführt werden – haben sich für 2009 ein ganz besonderes Grenchner Thema vorgenommen: Die Geschichte von Dursli und Babeli, dem Paar, das im Grenchner Lied besungen wird.

«Frömdi Herre – frömdi Dienschte» ist ein Singspiel. In den Rollen von Dursli und Babeli werden zwei Profis auftreten: Damian Meier (Solothurn) und Marie-Christine Banga (Hamburg).

Der Musiker Silvan Bolle komponiert die Songs und die Musik und die Band besteht aus Silvan Bolle, Thomas Christ und Daniel Brand, alles professionelle Musiker. Profis werden auch beim Bühnenbild am Werk sein: der Schnottwiler Künstler Marc Reist und der Architekt Adrian Cslovjecsek. Sie alle werden das neue Stück der Regisseurin und Autorin Iris Minder umsetzen helfen.

Es geht beim neuen Freilichtspiel nicht nur um diese zuerst unglückliche Liebesgeschichte, die dann doch glücklich ausgehen wird. Es geht der Autorin auch darum, das Thema von Macht, Machtmissbrauch und Unterdrückung zu thematisieren. Aus Verzweiflung lässt sich Dursli anheuern und wird als Söldner nach Flandern in den Krieg ziehen. Der Verkauf von Männern in Söldnerdienste, in Kriegsdienste für Frankreich und Italien beispielsweise, zur eigenen Bereicherung wird in «Frömdi Herre – frömdi Dienschte» deshalb ein zentraler Punkt sein. Es geht in diesem Singspiel um ein kleines buntes Völklein, das sich auf der einen Seite nicht alles gefallen lässt, aber auf der andern Seite sich selber nichts zutraut. Es geht um Grenchen.

Das Freilichtspiel wird als Co-Produktion mit dem Kindertheater BLITZ durchgeführt werden.

Regie: Iris Minder

 

 

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